CDU-Aussenpolitiker Roderich Kiesewetter kritisiert den Russland-Kurs von Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Dieser hatte mit Verweis auf die USA eine Debatte über Lockerungen der Russland-Sanktionen angestossen, wie die Weltwoche berichtete. Kiesewetter warnte im Süddeutsche Zeitung-«Dossier»: «Wir dürfen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen.»
Er forderte eine klare Abgrenzung von Russland-freundlichen Positionen: «Wer russische Narrative verbreitet oder wieder auf russisches Gas setzt, der schwächt damit europäische Sicherheit.» Eine Rückkehr zu Projekten wie Nord Stream solle bereits im Koalitionsvertrag ausgeschlossen werden, um «Russland-freundlichen Ambitionen den Wind aus den Segeln zu nehmen».
Kiesewetter sprach sich für eine «klare Haltung der Mehrheit der Union gegen ein Appeasement von Mördern und Kriegsverbrechern» aus. Kretschmer hatte zuvor erklärt: «Wenn man merkt, dass man sich selber mehr schwächt als das Gegenüber, dann muss man darüber nachdenken, ob das alles so richtig ist.»
DDR 2.0,Merkel 2.0, Barbarossa 2.0, usw.? Als Reaktionär könnte er auch F. J. Strauß ins Spiel bringen, dann kann das Land wenigstens davon wieder profitieren.
Von welcher Vergangenheit spricht er denn? Kennt er Russland, seine Menschen und deren Gastfreundlichkeit? Hat er mal nachgefragt, was die russischen Menschen wollen? Sie wollen Frieden.
In Deutschland ist mittlerweile alles verboten und unter Strafe gestellt - außer Kriegshetze - die wird geadelt.